Sächsischer Behördenmarathon

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Trotz Regenschlacht zum 5. Sächsischen Behördenmarathon
     – alle gestartet und alle ins Ziel gekommen
    Den größten Beifall zur Siegerehrung des diesjährigen Drei-Talsperren-Marathons erhielten die Helferinnen und Helfer an der Strecke und im Stadion, die bei den bisher extremsten Wetterbedingungen in seiner Geschichte einen tollen Job machten. „Dass Ihr das so durchgezogen habt, ist eine Wahnsinnsleistung. So etwas wie bei Euch muss man anderswo erst einmal finden“ So urteilte ein Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, der am Halbmarathon teilgenommen hatte. Ein anderer Sportler bedankte sich beim Organisationsteam für die tolle Atmosphäre trotz schwierigster Wetterbedingungen. „Wenn man sieht, mit wie viel Liebe und Herzblut auf kleinste Details geachtet wird, wie man unglaublich freundlich auf der Strecke betreut wird, dann muss man einfach wieder kommen.“ Schönere Komplimente kann man dem Veranstalter nicht machen. Das soll gerne an alle, die mitgeholfen haben, weitergegeben werden. Ihnen allen gilt ein riesen Dankeschön.
Man muss auch den Läufern der Sächsischen Behörden ein großes Kompliment machen. In Kenntnis und Erwartung miserabelster Bedingungen reisten alle 51 gemeldeten Sportler an und kamen auch ins Ziel – großes Kompliment. Die Veranstaltung wurde ja parallel zum 21. drei Talsperren Marathon durchgeführt. Dort erreichte man mit 81,5 % Zieleinläufen trotzdem auch ein super Ergebnis.
 
Im Marathonlauf siegte auf der um etwa 1,5 km kürzeren Strecke Sören Schramm vom Landgericht Chemnitz in 2:53:19 h und holte sich damit den Titel wieder zurück, denn er gewann auch bereits 2014 über diese Distanz. Zweiter wurde Oliver Gäbisch von der Stadtverwaltung Wilsdruff in 3:30:47 h vor Phillip Heydenreich von der Landesdirektion Sachsen in 3:49:39. Bei den Frauen verteidigte Christiane Türke vom Landesamt für Steuern und Finanzen mit 3:30:13 h ihren Titel. Auf dieser langen Raddistanz war sie dieses Mal konkurrenzlos.
 
Beim Halbmarathon ging es wesentlich knapper zu. Vorjahressieger im Marathon Sven Vogt von der Polizeidirektion Chemnitz gewann die Halbdistanz in 1:21:23 h vor seinem Teamkollegen Daniel Kandler mit 1:23:24 h. Vorjahreszweiter Marcus Günther vom Landratsamt Erzgebirgskreis holte in 1:25:36 h  Bronze. Bei den Frauen gewann Christin Günther von der Panzergrenadierbrigade 37 Frankenberg in 1:43:50 h. Der zweite Platz ging mit einer Zeit von 1:44:40 an Susann Hanisch vom Finanzamt Schwarzenberg, Dritte wurde Anne Rother von der Staatlichen Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft in 1:46:53 h.
 
Ein denkbar knappes Ergebnis gab es in der Teamwertung. Die Herren von der JSA Regis-Breitingen schnappten den Dauersiegern der vergangenen Jahre, dem Staatsbetrieb Sachsenforst, mit nur 2:10 min Vorsprung und einer Gesamtzeit von 6:54:11 h den Titel weg. Mit 6:59:55 wurde die HTWK Leipzig Dritter, gefolgt von der Landestalsperrenverwaltung und der Staatlichen Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft.
Streckenchef Klaus Trommer (li.) vom Marathonverein Eibenstock e.V. hatte im Vorfeld des Wettkampfes so viel Arbeit wie in keinem Jahr zuvor. Man muss ihm, seinem Team und der Stadtverwaltung für die Präperation der Wettkampfstrecken und der Ausschilderung der Umleitungen ein großes Kompliment aussprechen.
Dieser drei Talsperren Marathon hat viele kleine Geschichten geschrieben. Viele davon erzählen von der Hilfsbereitschaft und der Solidarität unter den Sportlern. Auch dass die Feuerwehrkapelle Carlsfeld es sich nicht nehmen ließ, zu spielen, verdient Respekt. Musikalisch wurde die
Siegerehrung vom Schalmeienzug Eibenstock umrahmt. Auch dass die Sportler ihre Fahrräder unmittelbar nach dem Wettkampf mit Wasser abspritzen konnten, gehörte zu den vielen Details dieses Wettkampfs. Sprecher Rainer Zimmermann hat wie immer im Akkord die Zieleinläufe kommentiert und die Sportler mit allen Informationen versorgt. Die Kreisverkehrswacht, die Schuhorthopädie aus Aue
und viele andere haben auch im Regen ihr Programm durchgezogen. Es bleibt zu hoffen, dass der Regen in diesem Jahr die gesamte Menge für die nächsten Jahre war, die für den Drei-Talsperren-Marathon vorgesehen sind. Eine zweite solche Regenschlacht haben der Marathonverein Eibenstock e.V. und seine vielen Helfer im nächsten Jahr nicht verdient.
 
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Zur Siegerehrung 2016

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